Um über einen Dispositionskredit zu verfügen, muss man einige Voraussetzungen erfüllen:
man muss volljährig sein
einen Arbeitsvertrag und ein Arbeitverhältnis von mindestens sechs Monaten bei einem gleichen Arbeitgeber nachweisen können
ein regelmäßiges Einkommen haben
eine positive Auskunft von der Schufa erhalten
Wenn man all diese Bedingungen erfüllt und ein Girokonto besitzt, kann man einen Dispokredit beantragen. Dazu muss man der Bank die persönliche Identifikation durch Personalausweis ermöglichen, Einkommensnachweise bringen (Gehaltsbescheinigungen der letzten drei Monate), keine negativen Einträge bei der Schufa nachweisen können und eine Selbstauskunft vorstellen.
Die Zinsen für Dispositionskredite unterscheiden sich signifikant. Wer auf einen Girokonto Dispo angewiesen ist, sollte im Vorfeld einen
Kreditvergleich anstellen. Viele Banken liegen mit ihren Dispozinsen nämlich deutlich unter neun Prozent.
Sobald der Dispokredit bewilligt wird, kann man frei über die vereinbarte Geldsumme verfügen. Dieser Kredit stellt eine sehr flexible Variante zur Überbrückung von finanziellen Engpässen dar.
Die Rückzahlung des Kredites ist ebenfalls einfach; sobald Geldeingänge auf dem Konto stattfinden, wird der Kredit zurückgeführt. Die Zinsen fallen also nur auf den effektiv beanspruchten Geldbetrag an. Jedoch sollte beachtet werden, dass der Zinssatz, der an die Marktlage angepasst ist, relativ hoch liegt und tagesgenau berechnet wird. Diese Art von Kredit zahlt sich nur dann aus, wenn er sich maximal auf zwei bis drei Monate erstreckt. Ansonsten kann er zu einer kostspieligen Angelegenheit werden.
Unter den Vorteilen des Dipokredits sollten wir erwähnen :
gesteigerte Zahlungsfähigkeit
keine Bearbeitungsgebühr
keine festen Raten
keine begrenzte Laufzeit
Zinsen nur für den beanspruchten Geldbetrag
keine Zusatzkosten
Die Bank hat das Recht den Kredit zu kündigen, wenn die minimalen Anforderungen nicht mehr erfüllt werden, wenn z.B. das monatliche Einkommen nicht mehr ausreicht oder gar entfällt. In den ersten Monaten der Nutzung des Dispokredits, kann es möglich sein, dass die Bank alle Transaktionen auf dem Girokonto überwachen will.
Der
Dispokredit soll nicht mit dem Überziehungskedit verwechselt werden. Dieser entsteht nur dann, wenn das Kreditlimit übertreten wird und die Zinsen die dabei anfallen sind wesentlich höher. Die Überschreitung des Dipokredits ist aber nur mit Bewilligung der Bank möglich.
Den Betrag, der einem von dem Dispokredit noch zur Verfügung bleibt, kann man dem Kontoauszug entnehmen oder wenn vorhanden, durch Online-Abfrage ablesen. Die Zinsen für den Kredit werden dem Girokonto belastet.
Im Vergleich zu anderen Krediten, wie z.B. der
Kleinkredit, ist der Dispokredit teuerer. Wenn man Geld für einen längeren Zeitraum benötigt, ist es ratsam, diesen in einen Ratenkredit umzuwandeln. Im Falle eines Ratenkredits erhält man durch Vereinbarung mit der Bank einen gewissen Geldbetrag, für den man dann gleiche monatlichen Raten zurückzahlt. Man erfreut sich nicht mehr der gleichen Flexibilität, aber die Kosten, die bei dieser Krediart anfallen, liegen bedeutend niedriger.
Anderseits kann man auch durch Auswählen eines passenden Angebots Geld sparen. Es gibt auf dem Markt viele
Anbieter für Dispokredite und bevor man sich für einen entscheidet, sollte man auf jeden Fall mehrere Angebote miteinander vergleichen.
Um über einen Dispositionskredit zu verfügen, muss man einige Voraussetzungen erfüllen:
man muss volljährig sein (keine U18
Girokonten für Schüler), im speziellen für
die Finanzierung von 5000 Euro Krediten.
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